Zwiwweln

Eine Aktion für den Perspektivwechsel der Umwelt AG Jahrgang 5-7 und der Klasse 5G3

von Annette Liebel-Kappes

26 Kinder der Umwelt AG der Albert-Einstein-Schule aus den Klassenstufen 5 bis 7 haben Ende Oktober im Rahmen ihrer AG gemeinsam - natürlich mit Abstand - eine Menge Frühblüherzwiebeln auf einer Streuobstwiese des Schulgeländes vergraben und gesammelte Wildblumensamen ausgebracht. Nebenbei konnten Engerlinge entdeckt werden.

Die AG führt wöchentlich meist draußen kleinere Naturerlebnisaktionen auf dem Schulgelände durch, greift jahreszeitliche Themen auf und versucht sich im Rahmen ihrer Kräfte zu „kümmern“: Apfelernte, Besuch am Dachsbau, schuleigene Bienen etc. 

Mittlerweile ist die AG wegen Corona ausgesetzt, schon vorher waren einige Aktionen in diesem Jahr so nicht durchführbar, weil die Abstandswahrung z.B. beim Keltern nicht einzuhalten wäre.

Die Schülergruppe wartet darauf, dass es weitergehen kann und es bleibt die Neugierde auf das, was im Frühjahr zum Blühen kommen wird und dann für die schuleigenen Bienen als Nektarquellen dienen kann.




Zwiebel: 
hieß ich 
werde jetzt begraben 
Aus ist es für mich 

Es 
ist zu 
spät für mich 
Machs gut schöne Welt 
Zwiebel 

Ich 
werde begraben. 
Komm im Frühling 
Wieder, als wunderschöne Blume 
Zwiebel 

Ich: 
möchte 
Zwiebeln pflanzen, 
begraben, gießen Warten. 
Ist bestimmt bald Fertig. 

Xenia Beder


Samen
Erde Wasser
Warten Gießen Sonne
Wachsen Gießen Warten
Blumen

Lara Hamraoui, Selina Beck, Maya Jawansky



Blumenzwiebel
wird vergraben
klein und hilflos
schläft bis zum Frühling
tief

Anna Catmakas und Dana Jawansky


ich als Gärtner:
Zwiebel
bäh igitt
mag sie nicht
muss sie aber ernten
nein

echterGärtner:
lecker
riechen gut
sehen schön aus
mag sie sehr doll
Zwiebeln 

 

Über die Zwiebeln:
Ey
wieso muss
man mich aus
der Erde ziehen?
mag nicht!

Allium spec.

Blumenzwiebelgeschichte

Ich bin eine Blume. Am Anfang sieht es nicht so aus, aber dann werde ich ganz schön! Ihr glaubt mir nicht? Dann hört mal zu. Es ist zwar schwer, aber es lohnt sich! Ganz am Anfang, als ich geboren wurde, da sah ich wie eine Zwiebel aus- klein, aber mutig. Ich sollte eigentlich neben meiner Mutter wachsen, zumindest sah es so aus, doch dann kam ein Mensch. Ich dachte, er wäre ein Monster oder so. Aber dann nahm er mich und noch ein paar von meinen Geschwistern. Jetzt weiß ich, dass er mich für eine Zwiebel gehalten hat.  Aber ich dachte, dass Menschen uns essen! Zum ersten Mal halte ich wirklich Angst. Er nahm mich mit meinen Schwestern und Brüdern und er sagte, dass wir Blumen sind, also nicht zum Essen. Er nahm uns und  pflanzte uns ein. Doch ich war nicht einmal einen Tag in der Erde und schon kam der Regen. Wir haben uns gefreut, weil wir dann schneller wachsen.

Doch der Regen wurde immer stärker und stärker. Nach einer Stunde war da ein neuer Fluss. Der Fluss nahm uns mit. Ich wurde von meinen Geschwistern getrennt und war allein. Weiter weiß ich nicht mehr. Ich bin wahrscheinlich eingeschlafen, oder so. Jedenfalls wurde ich in ein Meer gebracht. Ich war auf einem Floß, wo sogar Erde drauf war. Also konnte ich überleben. Nach zwei  Wochen wurde ich auf einen Strand gespült und ein Kind nahm mich mit. Da war ich schon ein bisschen gewachsen. Sie brachten mich in einen Garten und dort pflanzten sie mich neben viele andere Blumen. Ich wuchs und wuchs und dann wurde ich solch schöne Blume. Ende

Maximián Bouma

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Zweimal zwei Freunde
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1 Planzloch, 2 Zwiebeln.

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Der Motor: Die Liebe zur Natur und zum gemeinsamen Erleben. Und dann passiert ganz viel, was unser Umfeld ein deutliches Stück schöner, bunter, hörbarer, sinnlicher macht.

Studienrätin mit den Fächern Biologie und Deutsch.